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Was sollten Musiker lernen?

Wer sagt Musizieren ist nur Übung, Übung, Übung... der liegt falsch.

Auf Englisch heisst es so schön:

Practice makes Permanent!

Übung macht dauerhaft!

Leider gilt das auch wenn man etwas Ungünstiges, Falsches oder Schlechtes übt und sich dadurch habituell, dauerhaft nachteilig bewegt. (Glücklicherweise kann man das auch wieder ändern.)

Entsprechend braucht man Wissen und Aufmerksamkeit, um informiert und clever zu lernen. Man kann immer von Neuem dazulernen indem man in Frage stellt, wie man etwas macht, respektive ausführt. Dieser Prozess kann im ersten Moment frustrierend sein, ist aber bald sehr spannend, informativ und motivierend. Man spielt nicht nur besser, sondern fühlt sich auch noch besser.

Je mehr man sich mit dem eigenen Ich und dem eigenen Spiel befasst, desto mehr merkt und erfährt man, und desto mehr kann man selbst beeinflussen. Neben Basis-Musiktechnik gehört also auch das noch grundlegendere Know-How über den Menschen, oder noch präziser: über sich selbst dazu.

Wissen und Erfahrung durch Geistesgegenwärtigkeit und Körperbewusstsein in die aktuelle Aktivität einfliessen zu lassen ist die Essenz der Alexander-Technik.

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